Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der en consulting GmbH
Stand: 2026
1. Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der
en consulting GmbH, Otto-Hahn-Allee 16, 50374 Erftstadt (nachfolgend „Auftragnehmer“)
und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
(3) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt.
2. Vertragsgegenstand
(1) Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich:
• Online-Marketing
• Leadgenerierung
• Digitalisierung
• Webseiten- und Funnel-Erstellung
• Automatisierung (z. B. Chatbot, Voice Agent)
(2) Die konkrete Leistung ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag.
(3) Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. Umsatz oder Vertragsabschlüsse) wird nicht geschuldet.
3. Vertragsabschluss
(1) Angebote sind freibleibend.
(2) Ein Vertrag kommt durch Annahme oder Leistungserbringung zustande.
4. Leistungsumfang
(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen.
(2) Leistungsfristen sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
5. Leadbasierte Vergütung (Provisionsmodelle)
(1) Bei vereinbarten Provisionsmodellen erfolgt die Vergütung auf Basis generierter Leads.
(2) Ein „Lead“ ist jede Anfrage eines Interessenten, die:
• über die Systeme des Auftragnehmers erfolgt
• mindestens eine Kontaktmöglichkeit (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) enthält
• technisch erfasst wurde
(3) Eine tatsächliche Erreichbarkeit, Qualität oder Abschlusswahrscheinlichkeit ist nicht geschuldet.
6. Abrechnungsgrundlage und Tracking
(1) Maßgeblich für die Abrechnung ist ausschließlich die durch die Systeme des Auftragnehmers erfasste Anzahl an Leads.
(2) Diese Daten gelten als allein verbindliche Grundlage der Abrechnung.
(3) Abweichende Auswertungen des Auftraggebers sind unbeachtlich.
7. Duplikate und Ausschlüsse
(1) Als Duplikat gilt ein Lead, wenn identische Kontaktdaten (insbesondere Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) innerhalb von 30 Tagen mehrfach erfasst werden.
(2) Nicht als Leads gelten:
• Duplikate
• offensichtlich fehlerhafte oder unvollständige Datensätze
• interne Testanfragen
8. Einwendungen gegen Abrechnungen
(1) Einwendungen gegen Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung schriftlich geltend zu machen.
(2) Nach Ablauf dieser Frist gelten Rechnungen als anerkannt.
9. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet:
• generierte Leads zeitnah zu kontaktieren
• notwendige Inhalte bereitzustellen
• an der Umsetzung aktiv mitzuwirken
(2) Verzögerungen oder Unterlassungen berühren die Vergütungspflicht nicht.
(3) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, Leistungen dennoch fortzuführen.
10. Nutzung der Systeme / Einschränkungen
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche Marketingmaßnahmen im Rahmen der Zusammenarbeit ausschließlich über die Systeme des Auftragnehmers abzuwickeln.
(2) Die Nutzung externer Zielseiten oder alternativer Erfassungssysteme ist unzulässig, sofern nicht ausdrücklich freigegeben.
(3) Die Nutzung plattforminterner Leadformulare (z. B. Facebook/Meta Lead Ads) ist untersagt.
11. Umgehungsverbot
(1) Der Auftraggeber darf die Systeme und Prozesse des Auftragnehmers nicht umgehen.
(2) Insbesondere ist es unzulässig:
• Leads außerhalb der Systeme zu erfassen
• alternative Erfassungswege zu nutzen
• Interessenten gezielt umzuleiten
12. Zusammenarbeit mit Dritten
(1) Die Zusammenarbeit mit weiteren Dienstleistern ist zulässig.
(2) Voraussetzung ist, dass alle Leads weiterhin über die Systeme des Auftragnehmers erfasst werden.
13. Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag.
(2) Rechnungen sind innerhalb der vereinbarten Frist zu zahlen.
(3) Im Falle des Zahlungsverzugs ist der Auftragnehmer berechtigt:
• Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen
• Mahngebühren zu erheben
(4) SEPA-Lastschrift kann vereinbart werden.
14. Systemverfügbarkeit / höhere Gewalt
(1) Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle oder Einschränkungen, die durch:
• externe Plattformen (z. B. Meta, Google)
• Serverprobleme
• höhere Gewalt
verursacht werden.
(2) Vorübergehende Einschränkungen berühren nicht die Vergütungspflicht.
15. Haftung
(1) Haftung besteht nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
(3) Eine Haftung für wirtschaftlichen Erfolg ist ausgeschlossen.
16. Nutzungsrechte
(1) Alle durch den Auftragnehmer erstellten Inhalte (Webseiten, Texte, Systeme) bleiben Eigentum des Auftragnehmers, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(2) Der Auftraggeber erhält für die Dauer der Zusammenarbeit ein einfaches Nutzungsrecht.
(3) Nach Vertragsende erlischt das Nutzungsrecht, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
17. Datenschutz
Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen.
18. Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Laufzeiten ergeben sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag.
(2) Verträge verlängern sich automatisch, sofern nicht fristgerecht gekündigt wird.
19. Vertragsrang
Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem Einzelvertrag hat der Einzelvertrag Vorrang.
20. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht.
(2) Gerichtsstand ist Köln.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.